Welche Espressomaschine ist die Beste?

May 3, 2020 0 Comments

Das Lieblingsgetränk der Deutschen ist der Kaffee. Jeder Bundesbürger trinkt 164 Liter im Jahr. Filterkaffee ist am beliebtesten. Dann folgen ganze Bohnen. Espresso sowie Kaffee aus Einzelportionen wie Kapseln und Pads, haben einen geringeren Marktanteil.

Die Kaffeebohnen

Arabica-Bohnen kommen ursprünglich aus Äthiopien. Sie gedeien in gemäßigten Klimazonen in 600 bis 2 100 Metern. In Hochlagen ab 1 000 Metern darf sich der Kaffee Hochlandkaffee nennen. Er hat ein feines Aroma, wird teurer gehandelt und enthält weniger Koffein als Robusta-Kaffee. Robusta-Bohnen wachsen bis zu 900 Metern. Sie sind robuster, schnellwüchsiger und ertragreicher sowie weniger anfällig für Hitze oder hohe Luftfeuchtigkeit. Das Aroma ist herbwürzig, säureärmer und koffeinhaltiger als Arabica. Mehr Kaffeeöle sind enthalten. Sie unterstützen die Crema auf dem Espresso. Die Bohnen röstet man bei rund 260 Grad und verkauft sie ganz oder gemahlen. Der Röstkaffee ist geeignet für Kaffeemaschinen sowie den Hand- und Kolbenkannenaufguss. Für Espresso ist die Röstdauer der Bohnen länger. Sie werden dunkler geröstet als bei traditionellem Röstkaffee. Sie verlieren damit an Säure. Der Espresso nutzt Arabica-Bohnen sowie Mischungen aus Robusta und Arabica. Er wird blitzschnell unter Hochdruck zubereitet.

Filterkaffeemaschinen – die Traditionellen

Meist wird der Kaffee Kaffee mit der klassischen Filtermaschine gebrüht. Sie legen die Filtertüte ein oder nutzen einen Dauerfilter und geben gemahlenen Kaffee hinein. Sie füllen Wasser in den Tank, schalten ein und warten auf den Kaffee. Es gibt sie mit Glas- und Thermokannen. Manche haben ein integriertes Kaffeemahlwerk.

Fazit

Filtermaschinen sollen die Inhaltsstoffe effektiv aus dem Kaffeemehl herauslösen. Am besten macht das laut Stiftung Warentest die Krups Aroma Plus (Gut, 1,9) für etwa 50 Euro.

Espressomaschinen – Schaumschläger oder Puristen

Genießer nutzen Espressomaschinen. Der Espresso wird weder gefiltert, noch minutenlang gebrüht. Heißes Wasser drückt das Kaffeeemehl durch ein Sieb mit neun bar und macht sie in 25 Sekunden zum Espresso. Der Druck erzeugt die Crema, die typische Schaumkrone. Der Espresso hat in Deutschland 30 bis 40, in Italien rund 25 Milliliter Flüssigkeit. Kaffeevollautomaten bereiten eine reichhaltige Auswahl an Heißgetränken auf Knopfdruck. Die Espressomaschine brüht den Kaffee individuell.