Der Umweltschutz nachhaltiger Baumwollmarken

U66-ostangeln
February 10, 2021 0 Comments

In der heutigen Zeit wird der Schutz der Umwelt immer wichtiger und auch immer mehr Menschen bevorzugen Produkte, welche nachhaltig produziert wurden. Insbesondere biologische Baumwolle ist hierbei hervorzuheben. Doch wie kann man überhaupt erkennen, ob eine Baumwollmarke sich wirklich so um den Umweltschutz kümmert, wie sie suggeriert?

Eine Möglichkeit ist, sich die Erfahrungsberichte, wie zum Beispiel die dressinn Erfahrung, anderer Personen durchzulesen. Dadurch kann man meist bereits einen guten Eindruck davon bekommen, wie nachhaltig ein Unternehmen agiert und ob es sich für den Umweltschutz einsetzt.

Der Vorteil der Bio-Baumwolle

Weil fast die Hälfte aller Textilien aus Baumwolle hergestellt wird, gehört sie zu den wichtigsten Sektoren der Industrie, was natürlich auch massive Umweltauswirkungen mit sich bringt. So benötigt herkömmliche Baumwolle beispielsweise enorm viel Wasser und wird mit umweltbelastenden Düngern und Pestiziden behandelt.

Bio-Baumwolle wird nachhaltiger angebaut und benötigt, unter anderem durch moderne Bewässerungssysteme, weniger Wasser. Zudem dürfen keine schädlichen Dünger und Pestizide eingesetzt werden und auch auf den Einsatz von Gentechnik muss verzichtet werden.

Unterschied von nachhaltiger Baumwolle und Bio-Baumwolle

Ist Ihnen wichtig, umweltfreundlich produzierte Kleidungsstücke aus Baumwolle einzukaufen, dann sollten Sie auch wissen, dass die Bezeichnung „nachhaltige Baumwolle“ nicht das Gleiche ist wie „Bio-Baumwolle“. Denn bei zertifizierten Bio-Kleidungsstücken können Sie sicher sein, dass wirklich Bio-Baumwolle verwendet wurde. Wenn Sie allerdings eine nicht-zertifizierte Eigenbezeichnung von Bio auf dem Kleidungsstück finden, dann sollten Sie misstrauisch sein.

Genauso verhält es sich mit der Bezeichnung „nachhaltige Baumwolle“. Denn diese Baumwolle wird zwar ein wenig ressourcenschonender produziert als herkömmliche Baumwolle, dennoch durften Gentechnik genauso wie Pestizide zum Einsatz kommen. Dies trifft insbesondere auf „Better Cotton“ zu, ein Begriff, welcher von vielen Modeketten, wie zum Beispiel Zara und H&M, gerne verwendet wird.

Modeunternehmen und Bio-Baumwolle

Doch viele Modeunternehmen wie Zara, H&M und C&A werben für ihre nachhaltigen Kollektion und bieten Artikel aus Bio-Baumwolle so günstig an wie das übrige Sortiment. Doch können diese billigen Discounter-Preise wirklich für nachhaltige Bio-Produkte, welche ja teurer in der Produktion sind, stehen?

Schauen Sie unbedingt genau hin, wenn Modeunternehmen mit dem Einsatz von Bio-Baumwolle werben oder ein eigenes Nachhaltigkeit-Label einsetzen. Denn häufig ist der Anteil der Bio-Baumwolle in diesen Kleidungsstücken schwindend gering. Deshalb ist es ratsam, stets einen genauen Blick auf die Labels und Materialbezeichnungen des jeweiligen Kleidungsstückes zu werfen. So können Sie vermeiden, ein augenscheinlich fair produziertes Kleidungsstück zu kaufen, welches in Wirklichkeit zu einem großen Teil aus umweltschädlich produzierten Materialien besteht.

Nachhaltige Baumwollmarken

Möchten Sie wirklich nachhaltig produzierte Bio-Ware kaufen, dann sollten Sie auf das GOTS-Siegel achten. Dieses steht für Global Organic Textile Standard. Kleidungsstücke dürfen nur dann das GOTS-Siegel tragen, wenn sie mindestens zu 70 Prozent aus biologisch hergestellten Naturfasern bestehen.

Zudem umfasst das GOTS-Siegel noch viel mehr als die reine Baumwollproduktion. Denn um das Siegel tragen zu dürfen, muss der gesamte Herstellungsprozess des Kleidungsstücks zertifiziert sein.

Produkte, welche vollständig GOTS zertifiziert sind werden von vielen reinen Ökomode-Labels angeboten. Offensichtlicher Vorteil dieser GOTS-Kleidungsstücke ist, dass durch sie weniger Umweltprobleme verursacht werden als durch herkömmliche Kleidungsstücke. Zu diesen nachhaltigen Baumwollmarken gehören zum Beispiel Albero, Pure Pure, Boys & Girls und armedangels.