Die verschiedenen Arten der Strahlen und ihre Abschirmung

June 11, 2021 0 Comments

Bei dem Begriff Strahlung denken die meisten Menschen zunächst an Atomenergie, dann vielleicht an Röntgenstrahlen. Längst ist es nichts aufregendes mehr, dass bei einer Röntgenuntersuchung ein Bleischurz umgelegt wird und die Assistenz während der Aufnahme den Raum verlässt. Blei ist einer der wirksamsten Gegenspieler von Röntgen und so kann die Schürze jene Bereiche des Körpers schützen, die am sensibelsten sind. In den meisten Fällen sind das die Augen (bei Computertomografien) oder der Unterleib (bei Röntgenuntersuchungen), da dieser einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit hat.

 

Bei Gamma- und Röntgenstrahlungen handelt es sich um eine Form der elektromagnetischen Strahlung, die über ein erhöhtes Lichtniveau verfügen. Das bedeutet, dass die Strahlung eines medizinischen Röntgengeräts und die Energie höher sind als jene von ultraviolettem Licht. Eine zuverlässige Abschirmung ist nötig, um Menschen nicht dauerhaft zu schädigen.

 

Neutronen hingegen sind Teilchen, die vor allem bei Arbeiten im Bereich der Teilchenbeschleunigung entstehen und für Gesundheitsgefahren sorgen können. Sie stellen ein groß gefächertes Spektrum an Energie und Masse bereit und müssen blockiert werden, um die Gesundheitsgefahr zu minimieren. Ebenfalls relevant in der Teilchenbeschleunigung sind Alpha- und Beta-Teilchen. Bei Alphateilchen handelt es sich um Heliumkerne mit einer positiven Ladung. Sie lassen sich leicht blockieren, anders als negativ geladene Beta-Teilchen, die nur äußerst schwer abschirmbar sind.

 

Für einen effektiven Strahlenschutz ist es wichtig, die Strahlenschutzgrundsätze einzuhalten und grundsätzlich auf Abstand, Abschirmung und Zeit der Aussetzung zu setzen. Es ist immer erforderlich, dass die Exposition so gering wie möglich ist. Dies kann durch obige drei Faktoren erreicht werden. Immens wichtig ist neben der Abschirmung und der Zeit der Exposition der Abstand. Schon eine Verdopplung des Abstands kann den Strahleneinfluss um den Faktor 1 von 22 reduzieren. Das entspricht einem Viertel des Wertes. Die Trias ist in der Lage, die Gefahr von Strahlen maßgeblich zu reduzieren.

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